PSYCHOTHERAPIE - LEHRBUCH

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“Der Kummer, der nicht spricht,
 nagt am Herzen, bis es bricht.“

  
William Shakespeare

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Teil A: Psychische Störungen
  Affektive Störungen
  Angststörungen
   1. Übersicht
   2. Agoraphobie
   3. Soziale Phobie
   4. Spezifische Phobien
   5. Panikstörung
   6. Generalisierte
       Angststörung

        Einleitung
        Diagnose
            - nach ICD-10
            - nach DSM-5
        Epidemiologie
        Verlauf
        Symptome
        Therapie
            - Psychotherapie
            - Pharmakotherapie
        Fachbücher
        Ratgeber
        Literatur
        Weblinks
  Zwangsstörungen
  PTSD
  Burnout-Syndrom
Teil B: Therapieverfahren
Teil C: Psychopharmaka
Teil D: Testpsychologie
Teil E: Weitere Themen
Stichwortverzeichnis (A-Z)

 

Generalisierte Angststörung

Als Generalisierte Angststörung (engl. generalized anxiety disorder) bezeichnet man eine generalisiert und anhaltend auftretende Angstsymptomatik, die durch ausgeprägte Sorgen und ängstlichen Erwartungen gekennzeichnet ist.

Die Ängste sind bei der Generalisierten Angststörung im Gegensatz zu den Phobien nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen oder Situationen beschränkt, sondern "frei flottierend".

Als Symptome treten bei der Generalisierten Angststörung  neben kontinuierlichen Sorgen auch Beschwerden wie z.B. Konzentrationsstörungen, Hypervigilanz, Ruhelosigkeit oder Schlafstörungen auf. Darüber hinaus können auch verschiedene auch körperliche Beschwerden wie z.B. dauernde Unruhe und Nervosität, Zittern, Verspannung, Schwitzen, Benommenheit, Herzklopfen, Schwindelgefühle oder Oberbauchbeschwerden auftreten.
 

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Generalisierte Angststörung:
Diagnose

Generalisierte Angststörung:
Diagnose nach ICD-10

ICD-10-GM

In der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (International Classification of Diseases - ICD-10) wird die Generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) als eine generalisiert und anhaltend auftretende Angstsymptomatik definiert, bei der die Angst nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen oder Situationen beschränkt ist sondern "frei flottiert". Die Symptome der generalisierten Angststörung sind variabel, es können z.B. körperliche Beschwerden wie ständige Nervosität, Muskelspannung, Schwitzen, Benommenheit, Herzklopfen, Schwindelgefühle oder Oberbauchbeschwerden auftreten. Viele Betroffene leiden auch unter der Befürchtung dass sie selbst oder ein Angehöriger demnächst erkranken oder einen Unfall haben könnte.

ICD-10-Forschungskriterien

Nach den ICD-10-Forschungskriterien wird eine Generalisierte Angststörung  (F41.1) diagnostiziert, wenn die folgenden Kriterien erfüllt sind:

  • Die Betroffenen leiden über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten unter vorherrschender Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse und Probleme.
  • In diesem Zeitraum haben mindesten vier der unten genannten Symptome vorgelegen (davon mindestens eins von 1-4):
    • Vegetative Symptome
      • 1. Palpitationen, Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz;
      • 2. Schweißausbrüche;
      • 3. Fein- oder grobschlägiger Tremor;
      • 4. Mundtrockenheit (nicht als Folge von Medikamenten oder Exsikkose).
    • Symptome in Thorax oder Abdomen
      • 5. Atembeschwerden;
      • 6. Beklemmungsgefühl;
      • 7. Thoraxschmerzen oder -missempfindungen;
      • 8. Nausea oder abdominelle Missempfindungen).
    • Psychische Symptome
      • 9. Gefühl von Schwindel, Unsicherheit, Schwäche oder Benommenheit;
      • 10. Derealisation oder Depersonalisation;
      • 11. Angst vor Kontrollverlust, verrückt zu werden oder „auszuflippen“;
      • 12. Angst zu sterben.)
    • Allgemeinsymptome
      • 13. Hitzewallungen oder Kälteschauer;
      • 14. Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle).
    • Symptome der Anspannung
      • 15. Muskelverspannung;
      • 16. Ruhelosigkeit und Unfähigkeit zum Entspannen; 17. Gefühle von Aufgedreht sein, Nervosität und psychischer Anspannung;
      • 18. Kloßgefühl im Hals oder Schluckbeschwerden).
      • Andere unspezifische Symptome
      • 19. Übertriebene Reaktion auf kleine Überraschungen oder Erschreckt werden;
      • 20. Konzentrationsschwierigkeiten, Leeregefühl im Kopf wegen Sorgen oder Angst;
      • 21. Anhaltenden Reizbarkeit;
      • 21. Einschlafstörungen wegen der Besorgnis).
  • Die Symptomatik erfüllt nicht die Kriterien einer Panikstörung, phobischen Störung, Zwangsstörung oder hypochondrischen Störung.
  • Die Symptome sind nicht Folge einer organischen Erkrankung (wie z.B. Hypothyreose)  und sie sind nicht durch eine organische psychische Störung oder den Konsum psychotroper Substanzen hervorgerufen
     

(vgl. Dilling 2009, Dilling 2011)
 

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Generalisierte Angststörung

von von Eni S. Becker und Jürgen Hoyer

Generalisierte Angststörung

Mit “Generalisierte Angststörung” von Eni S. Becker und Jürgen Hoyer setzt der Hogrefe-Verlag seine erfolgreiche Reihe Fortschritte der Psychotherapie fort.

In kurzgefasster Form finden sich die wichtigsten Informationen zur Diagnostik, Pathogenese, Epidemiologie und Therapie der Generalisierten Angststörung. Wie auch die anderen Bücher dieser Reihe richtet sich “Generalisierte Angststörung” vorrangig an Studierende der Medizin und Psychologie sowie an Ärzte und Psychologen in der Therapieausbildung

Weiterlesen:
”Generalisierte Angststörung” - Buchrezension

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Internationale Klassifikation
psychischer Störungen
ICD-10


von Horst Dilling / WHO

ICD-10

Die “Internationale Klassifikation psychischer Störungen: ICD-10 Kapitel V (F). Klinisch-diagnostische Leitlinien”, herausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation WHO, in deutscher Übersetzung von Horst Dilling, sind das Standardwerk zur Diagnose von seelischen Erkrankungen.

Wir können uns deswegen an dieser Stelle mit der Rezension kurz halten: Ein Buch, dass bei niemandem, der im psychiatrischen oder psycho- therapeutischen Setting tätig ist, fehlen darf.

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Generalisierte Angststörung:
Diagnosekriterien nach DSM-5

Das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders der American Psychiatric Association (APA) gilt nach wie vor als eine der wichtigsten Publikationen im Bereich der Psychiatrie und Psychotherapie. Am 22. Mai 2013 wird die erste komplette Revision des Manuals seit 1994 veröffentlicht, das DSM-5.

Wir werden Sie an dieser Stelle umgehend nach der Veröffentlichung des DSM-5 über die aktuellen DSM-5-Diagnosekriterien für die Generalisierte Angststörung informieren.

Weiterlesen:
Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5)
 

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Generalisierte Angststörung:
Epidemiologie

Die Lebenszeitprävalenz der generalisierten Angststörung wird aufi ca. 5% geschätzt. Die Punktprävalenz liegt bei ca. 2%. Frauen scheinen etwas häufiger betroffen zu sein als Männer.

Im Vergleich zu anderen Angsterkrankungen ist das Lebensalter beim Erstauftreten der Generalisierten Angststörung mit ca. 20 bis 30 Jahren  eher hoch, darüber hinaus scheint es einen zweiten Erkrankungsgipfel im Alter von ca. 55 bis 60 Jahren zu geben.

Die generalisierte Angststörung gilt deswegen als häufigste Angsterkrankung im höheren Lebensalter.
 

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Generalisierte Angststörung:
Verlauf

Der Verlauf der Generalisierten Angststörung ist oftmals chronisch mi einer Krankheitsdauer von mehreren Jahren. Die Rate an Spontanremissionen ist eher gering.

 

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Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5)

American Psychiatric Association
P. Falkai, H.-U. Wittchen (Hrsg.)

DSM-5

Die American Psychiatric Association hat nach mehrjähriger Überarbeitung die 5. Auflage des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5) veröffentlicht.

Das DSM-5 umfasst neben den aktuellen Diagnosekriterien der psychischen Erkrankungen unter anderem auch die Kriterien der wichtigsten “neuen” Störungsbilder und gehört schon jetzt zu einem Standardwerk der Psychiatrie und Psychotherapie.

Weiterlesen:
- DSM-5 - Neuerungen

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Generalisierte Angststörung:
Symptome

Anhaltende Angst und Sorgen

Die Betroffenen leiden über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder Jahren unter anhaltender Angst und ständigen, unkontrollierbaren Sorgen, die nicht durch eine real bestehende Bedrohung erklärt werden. Im Gegensatz zu „Gesunden“ beschäftigen sich die Betroffenen häufig mehr als die Hälfte der wachen Zeit des Tages mit ihren Sorgen. In Untersuchungen wurden „Sorgen-Zeiten“ von 6 bis 10 Stunden pro Tag gefunden. Auch das Einschlafen ist durch die Sorgen häufig beeinträchtigt.

Grübeln und Gedankenkreisen

Viele Betroffene kennen ein ständiges Wechseln der Inhalte ihrer Sorgen. Dies führt häufig dazu, dass sie keine Gedanken „zu Ende denken“ können so dass sie in ein Gedankenkreisen geraten. Viele Betroffene erleben so ein ständiges Grübeln und Gedankenkreisen, welches sie nicht oder nur kurzzeitig unterbrechen können, so dass sie sich häufig als ihren Sorgen hilflos ausgeliefert erleben.

Ständige Anspannung

Die Betroffenen leiden zumeist unter ständiger Anspannung. Durch die erhöhte Anspannung können auch verschiedene körperliche Symptome wie Muskelverspannung, Kloßgefühl im Hals oder Schluckbeschwerden auftreten.

Vegetative Übererregbarkeit

Häufig besteht eine vegetative Übererregbarkeit, die Symptome wie Palpitationen, Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz, Schweißausbrüche, fein- oder grobschlägiger Tremor und/oder Mundtrockenheit verursachen kann. Daneben können auch Beschwerden in Thorax oder Abdomen wie Atemnot, Beklemmungsgefühl, Thoraxschmerzen oder -missempfindungen, Übelkeit oder abdominelle Missempfindungen auftreten.

Psychische und pseudoneurologische Beschwerden

Parallel können psychische und pseudoneurologische Symptome, wie das Gefühl von Schwindel, Unsicherheit, Konzentrationsstörungen, Schwäche oder Benommenheit, auftreten. Viele Betroffene fühlen sich ruhelos, nervös, gereizt und/oder leicht ermüdbar.

Unspezifische Allgemeinsymptome

Es können diverse unspezifische Allgemeinsymptome wie Hitzewallungen oder Kälteschauer, Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle auftreten. Durch das Erleben dieser Symptome werden die Ängste und Sorgen der Betroffenen meistens weiter verstärkt.

 

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Generalisierte Angststörung:
Therapie

Übersicht

Wie auch bei den anderen Angsterkrankungen besteht die Therapie der Generalisierten Angststörung zumeist aus einer kontinuierlichen Psychotherapie, gegebenenfalls ergänzt durch eine medikamentöse Behandlung.

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Generalisierte Angststörung:
Psychotherapie

Kognitiv-behaviorale Therapie
(Kognitive Verhaltenstherapie)

Die Behandlung der Generalisierten Angststörung erfordert aufgrund des chronischen Krankheitsverlaufs oftmals eine längerfristige Psychotherapie.

Dabei werden insbesondere die Kognitive Verhaltenstherapie und die Psychodynamische Psychotherapie eingesetzt.

Im Rahme der Kognitiven Verhaltenstherapie können die Patienten zum Beispiel eine sogenannte Sorgenexposition erlernen, bei der sie sich mit ihren Sorgen und Befürchtungen konfrontieren. Ein anderer Schwerpunkt in der Therapie ist das so genannte kognitive Umstrukturieren, bei dem die Patienten mit Unterstützung durch ihre Psychotherapeuten hilfreichere Gedanken anstelle ihrer Grübelgedanken erarbeiten.
 

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Generalisierte Angststörung:
Pharmakotherapie

In der medikamentösen Behandlung der Generalisierten Angststörung werden vorrangig bestimmte Antidepressiva aus den Gruppe der SSRI bzw. der SSNRI, der Kalziumkanal-Modulator Pregabalin sowie das anxiolytisch wirksame Buspiron eingesetzt.

Seitens der Antidepressiva haben in Deutschland Duloxetin, Escitalopram, Paroxetin und Venlafaxin die Zulassung für die Indikation Generalisierte Angststörung. Positive Effekte wurden auch für die Wirkstoffe Opipramol, Amitriptylin, Doxepin und Imipramin berichtet.

Weiterlesen: Generalisierte Angststörung: Medikamente

Für weitere Informationen zu den oben beschriebenen
Medikamenten beachten Sie bitte unbedingt die aktuellen
Informationen der Hersteller sowie die Packungsbeilage und
fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!
Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der oben aufgeführten
Informationen kann keine Haftung übernommen werden.

Bitte beachten Sie auch unsere Rechtlichen Hinweise sowie die Hinweise zum Umgang mit medizinischen Informationen!
 

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Generalisierte Angststörung:
Fachbücher

     

 

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Generalisierte Angststörung:
Ratgeber für Patienten

Ängste verstehen und überwinden

Ängste verstehen und überwindenvon Dr. Doris Wolf

Für viele Betroffene gehört “Ängste verstehen und überwinden” von Frau Dr. Doris Wolf mittlerweile zu den wichtigsten Büchern, wenn es um Selbsthilfe und Behandlungsvorschläge bei Ängsten und Phobien geht.

Frau Dr. Wolf beschreibt im ersten Teil des ausführlichen Buches zunächst  die Hintergründe von Ängsten, Angststörungen und Phobien.

Im zweiten Abschnitt des Buches folgt dann eine umfassende Einführung in die  Grundlagen der Angsttherapie. Im dritten Abschnitt des Buches stellt die Autorin dann konkrete Hilfen und Übungen für die verschiedenen Formen der Angststörungen (u.a. Platzangst, Panikstörung, Soziale Ängste, Generalisierte Angststörung etc.) vor.

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Der vierte Abschnitt umfasst Gedanken und Ideen zum Aufbau einer positiveren Lebensphilosophie und zur Stärkung des eigenen Selbstvertrauens. Im fünften Abschnitt werden schließlich im Kapitel “Was Betroffene als besonder hilfreich erlebten” Erfahrungsberichte von anderen Angstpatienten angeführt.

“Ängste verstehen und überwinden” eignet sich sowohl für das Selbststudium wie auch als begleitendes Lesematerial neben einer ambulanten Psychotherapie. Durch die gute Verständlichkeit und die umfassende Darstellung der Behandlungs- und Selbsthilfe- möglichkeiten können wir es allen Betroffenen, die unter Ängsten leiden, als Lektüre empfehlen.
 

Weiterlesen:
Ängste verstehen und überwinden - Buchrezension

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Ängste überwinden

Frei von Angst und Schüchternheitvon Günter Niklewski und
Rose Riecke-Niklewski

Die Autoren Dr. Günter Niklewski und Dr. Rose Riecke-Niklewski haben - gemeinsam mit der Stiftung Warentest - mit “Ängste überwinden” erneut ein Buch vorgestellt, das zu den besten deutschsprachigen Selbsthilfe-Ratgebern gezählt werden kann.

In dem Buch werden alle wichtigen Themen über Angsterkrankungen und deren Behandlung ausführlich dargestellt. Im ersten Teil des Buches liegt der Schwerpunkt zunächst auf allgemeinen Informationen über Angsterkrankungen und deren Ursachen.

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Anschließend folgt eine umfassende Darstellung der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.

Die Autoren spannen dabei einen Bogen, der mit Tipps zur Selbsthilfe anfängt, über die Erläuterung der hilfreichsten psychotherapeutischen Verfahren und der möglichen Medikamente weitergeht, und der schließlich mit einer ausführlichen Darstellung der für bestimmte Ängste (wie zum Beispiel der Agoraphobie und Panikstörung, der Spezifischen Phobien, der Sozialen Phobie oder der Generalisierten Angststörung) sinnvollen Therapien und Selbsthilfemöglichkeiten endet.

In “Ängste überwinden” finden Betroffene und Angehörige einen umfangreichen Wissensschatz über Angsterkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten. Wir würden dieses Buch deswegen allen Menschen empfehlen, die sich über Ängste und deren Bewältigung informieren möchten.
 

Weiterlesen:
Ängste überwinden - Buchrezension

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Lauras Stern und die Traummonster

Lauras Stern und die TraummonsterSie werden sich jetzt vielleicht fragen: “Was hat ein Kinderfilm zwischen den Buchempfehlungen über Ängste verloren...?” Nun, wir können dies ganz leicht beantworten:

Wir haben noch keinen anderen Film gesehen, in dem das Thema Ängste und deren Bewältigung so liebevoll und doch so “therapiegerecht” behandelt wird.

Wenn Sie also einmal eine willkomene Abwechslung vom üblichen Therapie-Alltag suchen und sich nicht unbedingt auf ein kompliziertes Sachbuch einlassen wollen, dann können wir Ihnen diesen Film ans Herz legen.

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Zum Inhalt des Filmes wollen wir Ihnen an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten, um Ihnen nicht die Spannung und die Freude am Anschauen zu verderben.

Nur so viel sei gesagt: Der Film kann Mut machen. Mut, sich seinen Ängsten zu stellen, und Mut, diese Ängste immer kleiner werden zu lassen.

Wir empfehlen “Lauras Stern und die Traummonster” allen unseren Patientinnen und Patienten, die an generalisierten Ängsten oder an Phobien leiden - denn auf eine liebevollere Art kann man die Verfahren der Verhaltenstherapie und die Wege, wie man seine Ängste bewältigen kann, kaum darstellen.
 

Weiterlesen:
Lauras Stern und die Traummonster - Filmrezension

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Generalisierte Angststörung:
Literatur

Die ausführlichen Literatur- und Quellenangaben finden Sie auf
Generalisierte-Angststörung.de.

Diagnose nach ICD-10

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (Hrsg.) (2000). Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen. In: Dengler W, Selbmann HK (Hrsg.). Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen. Steinkopff-/Springer-Verlag.

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (Hrsg.) (2007). Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter. 3. Auflage. Deutscher Ärzte-Verlag.

Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Graubner B (Hrsg.) (2008). ICD-10-GM 2009 - Systematisches Verzeichnis: Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme - 10. Revision - German Modification. Deutscher Ärzte-Verlag.

Weltgesundheitsorganisation; Dilling H, Mombour W, Schmidt MH, Schulte-Markwort E (Hrsg) (2011). Internationale Klassifikation psychischer Störungen. ICD-10 Kapitel V (F). Diagnostische Kriterien für Forschung und Praxis. 5. Auflage. Bern: Huber.

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Weltgesundheitsorganisation; Dilling H, Mombour W, Schmidt MH (Hrsg) (2009). Internationale Klassifikation psychischer Störungen. ICD-10 Kapitel V (F). Klinisch-diagnostische Leitlinien. 7. Auflage. Bern: Huber.

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Diagnose nach DSM-IV

Saß H, Wittchen HU, Zaudig M, Houben I (Hrsg) (2003). Diagnostische Kriterien DSM-IV-TR. Göttingen, Bern: Hogrefe.

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Diagnose nach DSM-5

American Psychiatric Association (2013). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5). Arlington: American Psychiatric Publishing.
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APA (2012). American Psychiatric Association Board of Trustees Approves DSM-5. Arlington: APA News Release.
 

Leitlinien

Bandelow B, Wiltink J, Alpers GW, Benecke C, Deckert J et al. (2014): Deutsche S3-Leitlinie Behandlung von Angststörungen.
Online-Version >>
 

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Generalisierte Angststörung:
Weiterführende Informationen

Ausführliche weiterführende Informationen zum Thema Generalisierte Angststörung sowie das vollständige Literatur- und Quellenverzeichnis  finden Sie auf der folgenden Website:

Generalisierte Angststörung (Generalisierte-Angststörung.de)
 

 

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Letzte Aktualisierung:
Samstag, 25. Oktober 2014
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